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Schloss Braunfels in Hessen

Im idylischen Lahntal, im hessischen Lahn-Dill-Kreis liegt die Stadt Braunfels. Ein kleiner verträumter Ort, wenn man aus einer Stadt wie Berlin kommt. Die verwinkelten Gassen, in denen man sich vorkommt als wäre man ca. 500 Jahre in der Vergangenheit unterwegs sind schon traumhaft. Das Schloss Braunfels setzt da noch einen drauf. Das burgähnliche Gemäuer hat einen ganz besonderen Charme, nicht weil es besonders prunkvoll ist – keine Angst es ist prunkvoll – sondern weil man dem Bauwerk die Zeit ansieht, wie es gewachsen ist und stetig von den Eignern angepasst und vergrößert wurde. Die Originalen Mauern und die authentischen Reliquien aus vergangenen Tagen kann man in einer Dauerausstellung bewundern. Im Volksmund wird das Schloss Braunfels auch „Hessisches Neuschwanstein“ genannt. Die Grundmauern dieser ehemaligen Schutzburg wurden vor 1200 errichtet. 1246 wurde Braunfels als erstes Mal als „Castellum Brunvels“ erwähnt. 1880 wurde die Schutzburg von Fürst Georg und Fürstin Emanuela in das bis heute erhaltene Schloss umgestaltet. Das Schloss befindet sich seit über 700 Jahren im Familienbesitz und ist einen Besuch mehr als wert.